Impressionismus

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Impressionismus (oder der Triumph des Lichts)

 

Der grosse Paukenschlag in der Malerei des späten 19. Jahrhunderts verhallte seinerzeit fast ungehört. Arm und unverstanden blieben fast alle Künstler, die den Impressionismus vertreten - wenn man von Renoir einmal absieht, der mit seinen üppigen, rothaarigen Nackten den Geschmack des Publikums besser traf.

Die anderen aber, Monet mit seinen in Licht- und Farbreflexe aufgelösten Gemälden, Degas, der das etwas anrüchige Ballettmilieu gewählt hat, die verschrecken mit ihren leuchtenden Farben die an den bräunlich - gedämpften Akademieton gewöhnte Kunstszene.

Eine interessante Facette fügen die Pointillisten Signac und Seurat dieser Malerei hinzu. Auch in Deutsch- land findet der Impressionismus mit Corinth, Liebermann und Slevogt seine späteren Vertreter. Diese spontane, den extrem lockeren Pinselduktus bevorzugende Darstellungsweise, deren Bezeichnung übrigens auf ein Gemälde Monets mit dem Namen "L'impression" zurückgeht, hat sich wie keine andere Stilrichtung der Malerei bis heute einen sehr grossen Freundeskreis erhalten.
 

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