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Comic
Mehr als nur eine Kinderwelt.
Wer mit Comic aufgewachsen ist - und dazu zählen mehr oder weniger alle seit 1945 Geborenen - denen ist die Bildersprache dieser populären Malerei vertraut; ein linearer, die Umrisse betonender Stil mit einheitlichen, relativ reinen Farben innerhalb der Binnenformen. Das ist eine Formensprache, die einfach verstanden werden kann. Und genau das ist die Intention der Comic-Künstler.
Malern wie Otso, Janosch, Hertzberger, Peppino, Beier oder Walt Disney ist denn auch eine hohe Prägnanz ihrer Bildaussage wichtig, ohne dass sie allzu großen Ernst in diese legen müssen.
Doch hier scheiden sich die Geister. Während die früher als sog. ”Schundhefte” bezeichneten Superman, Batman, Tarzan, Akim oder Sigurd-Reihen einen ernsten, fast moralisierenden Inhalt haben (das Gute siegt), wollen Mickey Maus oder Fix und Foxi nie ernst genommen werden, was aus den Sprechblasendialogen ersichtlich wird.
Künstler, die sich der Comic-Sparte verschrieben haben, tun dies meist mit Leib und Seele; vermag doch der Maler hier viel ungenierter und stets mit einem Schuß Ironie die Wahrheit unseres Lebens treffend zu illustrieren.
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